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Suchbegriff: Eindämmung des Klimawandels

Christine Lemaitre, geschäftsführende Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), erörtert Strategien zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Gebäudebetrieb durch Anreize, nachhaltige Zertifizierungssysteme und ganzheitliche Ansätze im Bauwesen. Sie plädiert für die Abschaffung des Bundesbewertungssystems für Gebäude zugunsten etablierter Systeme mit Energieüberwachung und betont die Bedeutung von Klimaanpassungsmaßnahmen in der Planung. Lemaitre hebt ein erfolgreiches Sanierungsprojekt in Ingerkingen hervor, das mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Architektur ausgezeichnet wurde.
Der Schweizer Bundesrat blockiert Fortschritte in der Klimapolitik, indem er sich weigert, die von der Klimafonds-Initiative vorgeschlagenen 10 Milliarden Franken jährlich für den Klimaschutz zu finanzieren, und dabei einen Verstoß gegen das Verursacherprinzip geltend macht. Diese Haltung gilt als überholt, da Experten mittlerweile der Meinung sind, dass sowohl CO2-Abgaben als auch Subventionen für eine wirksame Dekarbonisierung notwendig sind.
Die Holcim-Aktie brach um 5,6 % ein, nachdem bekannt wurde, dass die EU-Kommission plant, die kostenlosen Emissionszertifikate für energieintensive Unternehmen zu verlängern, was die Möglichkeiten der Zementhersteller zur Preiserhöhung potenziell einschränken könnte. Die Lockerung der CO2-Vorschriften im Rahmen des europäischen Emissionshandelssystems würde die Preissetzungsmacht der Unternehmen verringern und gleichzeitig ihre Compliance-Kosten senken. Trotz der negativen Marktreaktion weisen Analysten darauf hin, dass die Dekarbonisierung politisch unumkehrbar bleibt und die langfristigen Auswirkungen auf die Margen von Holcim begrenzt sein dürften.
Der Präsident des ADAC Verkehr, Gerhard Hillebrand, ist zurückgetreten, nachdem rund 60.000 Mitglieder ihre Mitgliedschaft gekündigt hatten. Auslöser dafür war sein Plädoyer für höhere CO₂-Steuern und Klimaschutzmaßnahmen in einem Interview. Die Äußerungen wurden als Abkehr von der traditionellen Interessenvertretung des Clubs für Autofahrer wahrgenommen und schadeten dem Image der Organisation und dem Vertrauen der Mitglieder erheblich.
Die Schweizer Automobilindustrie verzeichnete den schlechtesten Januar seit mindestens 2000, was die Neuzulassungen angeht. In der Schweiz und Liechtenstein wurden nur 14.027 Neuwagen zugelassen – ein Rückgang von 5,1 % gegenüber Januar 2024. Auto-Schweiz führt den Einbruch auf CO2-Vorschriften zurück, die zu Marktverzerrungen führen, wobei die Zulassungen von Elektrofahrzeugen dramatisch zurückgegangen sind. Der Branchenverband fordert dringende regulatorische Anpassungen, um weitere Schäden für den Automobilsektor und die Klimaziele zu verhindern.
Die Aktionäre von BP, darunter Pensionsfonds und aktivistische Investoren, fordern eine detaillierte Begründung für die Rückkehr des Unternehmens zu fossilen Brennstoffen nach seinem erfolglosen Übergang zu grüner Energie. Die Aktionäre wollen Beweise dafür, dass die Rückkehr zu Öl und Gas die Renditen steigern wird, und verweisen dabei auf den früheren Rückgang der Rentabilität von BP während seines Vorstoßes in Richtung grüne Energie. Der Beschluss fordert Transparenz hinsichtlich der Projektkosten, Verzögerungen und Wettbewerbsvorteile der Strategie für fossile Brennstoffe.
Eine von Zürich Tourismus und der Stadt Zürich in Auftrag gegebene Studie untersucht das Potenzial, Zürich als Nachtverkehrsknotenpunkt mit Fernbusverbindungen zu europäischen Städten wie Amsterdam, Brüssel und Barcelona zu etablieren. Die Studie hebt die zentrale Lage Zürichs in Europa und die klimatischen Vorteile von Nachtverkehrsalternativen zum Fliegen hervor. Unternehmen wie Twiliner bieten bereits Nachtbusverbindungen mit Business-Class-Komfort an, während die Studie Infrastrukturverbesserungen und bessere Ticketlösungen vorschlägt, um Nachtverkehr bis 2040 attraktiver zu machen.
Der Artikel analysiert die zunehmende geopolitische Bedeutung Grönlands nicht als Standort für Raketenabwehrsysteme, sondern als wichtige Quelle für Seltenerdmetalle und strategische Mineralien, die für moderne Technologien unverzichtbar sind. Er behandelt den Wettbewerb zwischen den USA, China und der EU um die Kontrolle über diese Ressourcen und hebt hervor, wie der Zugang zu Mineralien die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in Bereichen wie Elektrofahrzeuge, KI und erneuerbare Energien bestimmt. Der Artikel betont den langfristigen strategischen Wert der Bodenschätze Grönlands angesichts der Anfälligkeit globaler Lieferketten und der steigenden Nachfrage.
Die weltweiten Investitionen in grüne Technologien erreichten 2025 einen Rekordwert von 2,3 Billionen US-Dollar und stiegen trotz eines Rückgangs von 4 % in China um 8 %. Europa führte das Wachstum mit starken Investitionen in erneuerbare Energien an, während Länder wie Japan, Großbritannien, Indien und Brasilien ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichneten. Die Daten deuten auf ein breiter angelegtes globales Wachstum bei Investitionen in kohlenstoffarme Technologien hin, obwohl China nach wie vor die Lieferketten dominiert. Die Investitionen in fossile Brennstoffe bleiben jedoch mit 1,19 Billionen US-Dollar auf einem hohen Niveau, was die Frage aufwirft, ob dies eine echte Energiewende oder lediglich eine Energieergänzung darstellt.
Die kanadische Ölindustrie verzeichnet ein deutliches Wachstum mit Rekordproduktionszahlen und steigenden Exporten nach China, angetrieben durch den Ausbau der Trans Mountain-Pipeline und Bemühungen, die Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern. Trotz Handelsspannungen mit den USA und der Konkurrenz durch venezolanisches Rohöl steigern kanadische Produzenten ihre Aktionärsrenditen und planen umfangreiche Kapitalinvestitionen, während sie sich als stabile Energielieferanten für asiatische Märkte positionieren.

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